Mythologie

Der Name ARIATHES nimmt Bezug auf zwei Personen aus der griechischen Mythologie: ARIADNE, die für den guten fremdnützigen RAT steht, und THESEUS, der für die gute, fremdnützige TAT steht.

Theseus ging in das Labyrinth von Kreta, um seine Heimatstadt Athen von dem Übel des Minotaurus zu befreien. Ariadne gab ihm den Rat, wie er sich im Labyrinth zurecht und vor allem wieder hinaus finden würde

Daher stehen Ariadne und Theseus Pate für unseren heutigen Namen.  

 

Zur Geschichte von Ariadne und Theseus

Auf Kreta lebte einst ein Ungeheuer namens Minotauros, das halb die Gestalt eines Stieres und halb die eines Menschen besaß. Minotauros hauste im Labyrinth von Kreta, wo ihm immer wieder Menschen geopfert werden mussten.

Auch Athen war verpflichtet, in regelmäßigen Abständen jeweils sieben edle junge Männer und Frauen nach Kreta zu schicken, wo sie Minotauros zum Fraß vorgeworfen wurden. Theseus, der Sohn des Königs von Athen, wollte dieser Plage ein Ende setzen. So schiffte er sich zusammen mit den vierzehn jungen Athenern nach Kreta ein, um dort zu versuchen, Minotauros zu besiegen. Sein Vater Ägeus ließ Theseus nur schweren Herzens ziehen und bat ihn, bei glücklicher Rückkehr Segel in vereinbarter Farbe zu setzen, damit er schon vom Ufer aus den glücklichen Abschluß des Unternehmens erkennen könne.

Auf Kreta angekommen, traf Theseus Ariadne, die Tochter des Königs von Kreta. Die beiden verliebten sich ineinander. Ariadne wies Theseus darauf hin, daß er im Labyrinth nicht nur den Weg zu Minotauros finden und ihn besiegen, sondern auch den Weg zum Eingang zurück finden musste. Daher sollte er am Eingang des Labyrinths einen Faden befestigen und diesen bei seinem Gang hinein abrollen. So konnte ihm der Faden den Rückweg weisen. Theseus befolgte Ariadnes Rat und rollte bei seinem Weg in das Labyrinth einen Faden von einem Wollknäuel ab. Er besiegte Minotauros, der nun keine Menschenopfer mehr fordern konnte, und fand dank des Ariadnefadens den Weg aus dem Labyrinth wieder hinaus. Gemeinsam mit Ariadne eilte er zurück zu seinem Schiff, das sogleich in Richtung Athen aufbrach, denn er hatte Ariadne versprochen, sie zu seiner Frau und damit zur Königin von Athen zu machen.

 

Mythologisch-Programmatischer Faden

Wir haben Ariadne und Theseus als die Leitbilder unseres Programmes gewählt, weil wir unseren Mandanten mit gutem Rat und guter Tat durch das Labyrinth des Rechts helfen und sie vor den überall lauernden Übeln bewahren wollen.

An Ariadne und Theseus beeindruckt uns, daß sie aus Liebe zu ihrer Vaterstadt oder zu dem anderen handelten, nicht aus Machtwillen oder Ruhm- und Geltungssucht, wie dies in der griechischen Mythologie sonst so oft der Fall ist.

Ganz ähnlich ist unsere oberste Maxime die Hilfe für unsere Mandanten und die Liebe zu unserem Beruf. Wir lassen uns in unserem Einsatz für unsere Mandanten selbst dann nicht abhalten, wenn wir hierbei auf Widerstände stoßen.